Freestyle-Skiing - fünf Disziplinen in einem Sport

Allgemeines zum Freestyle-Skiing

Freestyle-Skiing – das sind fünf alpine Skidisziplinen in einem Sport. Beim Freestyle-Skiing fährt der Skifahrer über abgesteckte Buckelpisten, beweist seine fahrerischen Fähigkeiten in Rennen gegen andere Freestyle-Skiier und springt Figuren durch Sprungschanzen und in der Halfpipe. In allen dieser Disziplinen benutzt der Fahrer Alpinskier. Seit 1980 wird die Sportart anerkannt und seit Mitte der 90’er werden auch Meisterschaften im Freestyle-Skiing veranstaltet. Wem der Begriff nichts sagt – im Deutschen ist das Skiing auch unter dem Begriff „Trickskifahren“ bekannt geworden, heutzutage aber nicht mehr im alltäglichen Gebrauch zu finden.

Geschichtles zum Freestyle-Skiing

Als Schöpfer der heutigen Art des Freestyle-Skiing wird der norwegische Olympiasieger von 1952, Stein Eriksen tituliert. Seit den 1960ern entwickelten sich diverse Ausprägungen. Erste Wettkämpfe entstanden in den USA, professionelle Veranstaltungen fanden ab 1971 statt. Als eigene Sportart selbst wurde das Freestyle-Skiing 1979 vom internationalen Skiverband „FIS“ anerkannt. Ein Regelwerk wurde erarbeitet, Elemente des Sportes wurden reguliert – schwierige, vor allem aber Elemente mit erhöhtem Verletzungsrisiko wurden entfernt. Die Leistungen der einzelnen Wettstreiter werden durch eine Jury mit Punkten bewertet, sofern sie ihren Gewinn nicht in einem eindeutigen Rennen erzielen können. Der Sportler mit der höchsten Endpunktzahl ist der Gewinner. Neben den rennen unterscheidet das Freestyle-Skiing fünf unterschiedliche Disziplinen.

Disziplinen des Freestyle-Skiings

In der Halfpipe versucht der Sportler durch möglichst spektakuläre und sauber ausgeführte Kunststücke Punkte zu sammeln. Die Punkte werden dementsprechend nach Qualität, ebenso nach Quantität verteilt. Bei der Buckelpiste durchfahren die Sportler eine mit Hügeln versehene Strecke. Mit mindestens zwei Sprüngen werden die Fahrer zu je einem Viertel für die Fahrgeschwindigkeit und Ausführung der Sprünge und zu zwei Vierteln für die genutzte Technik bewertet. Neben dem Einzel fahren im Dual-Mogul zwei Sportler gegeneinander. Der Bewertung wird hier zusätzlich die Platzierung eingerechnet.

Beim Springen, dem englischen „Aerials“ fährt der Sportler auf eine fast senkrechte mit Absprungsfläche zu, mittels der er eine Kombination aus möglichst vielen Kunststücken ausführen muss. Jeder Sprung selbst hat dabei einen vorher definierten Schwierigkeitsgrad. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich in der Folge aus der „Multiplikation * Schwierigkeitspunkte“ – beide Sprünge werden summiert. Im größten System des Freestyle-Skiing, dem sogenannten Ski-Cross treten bis zu sechs Fahrer im Knockout-System gegeneinander an. In steilen Kurven, Buckeln und diversen anderen Teilen, qualifizieren sich lediglich die beiden ersten Fahrer für die nächste Runde.
Fazit Freestyle-Skiing mag auf den ersten Blick grob und sehr gefährlich aussehen – es besticht aber durch die vielen Einzelelemente. Hier kann der Sportler seiner Kreativität freien Lauf lassen. Individualisten und Rennsportler können hier gleichermaßen punkten.